Geschichte des Freien Schiessvereins Rekingen

Im Jahre 1875 gründete man im Zuzug aus Mellikon die Schützengesellschaft Rekingen.  

Geschossen wurde im Freien auf einem so genannten Feldstand, Nach 35 Jahren wandelte man den Namen in „Freier Schiessverein Rekingen“ um, da zwischen den Schützen von Mellikon und Rekingen Differenzen entstanden waren. Mellikon gründete sodann einen eigenen Verein.

1923 kaufte man einen Schiessplatz zwischen Mellikon und Rekingen von einem gewissen Böhler aus Mellikon für Fr. 1'000.-.

1936 baute der „Freie Schiessverein“ in unzähligen Fronarbeitsstunden ein Schützenhaus auf dem heutigen Fabriksarel der Zementfabrik. Das benötigte Holz dazu lieferte die Ortsbürgergemeinde gratis.

 Einige Jahre später folgte die Installation von Wasser und Licht. Dank dieser Anlage konnten verschiedene Bezirksschiessen durchgeführt werden.

Im Jahre 1949 folgte eine Fahnenweihe. Der Bau der Zementfabrik macht den Neubau des Schützenhauses notwendig.

1965 verpflichtete sich die Zementfabrik Holderbank, die Verlegung an den heutigen Standort im Chrüzlibachtal vorzunehmen. Neben Rekingen und Mellikon beteiligten sich neu auch Baldingen und Böbikon an der Regionalschiessanlage Chrüzlibach mit 4 automatischen Polytronic-Anlagen und 12 normalen, von Hand gezeigten, Zugscheiben. Die Anlage konnte 1973 mit einem Standweihschiessen in Betrieb genommen werden. An diesem Schiessen nahmen über 1300 Schützen teil.

1987 wurde ein Kredit von Fr. 31'500.- freigegeben für den Einbau von neun Polytronic-Scheiben. Vier weitere folgten 1989. Verschiedene eidgenössische und kantonale Lorbeerkränze sowie andere Auszeichnungen zieren heute den Fahnenkasten des Vereins.